Corona, Homeoffice & Video Calls – das etwas andere Praktikum!

Corona, Homeoffice & Video Calls – das etwas andere Praktikum!

Wir haben Alexandra gebeten, einen kurzen Bericht über ihre Erfahrungen während ihres Praktikums bei uns zu schreiben. Dieser hat uns so gut gefallen, dass wir ihn gerne mit euch teilen möchten…

Ich heiße Alexandra, bin 23 Jahre alt und studiere an der Universität in Köln Intercultural Studies mit dem Schwerpunk Volkswirtschaftslehre. Nach meinem Auslandssemester in der russischen Metropole Moskau, wollte ich direkt im Anschluss auch eine deutsche Großstadt entdecken. Hamburg war schon immer eine meiner Lieblingsstädte, also war mir klar, dass ich mich dort bewerben möchte.

Als ich auf der Seite des Studentenwerks die Anzeige von OnlineFuels gesehen hatte, war ich sofort interessiert. Zum einen fand ich die Ölbranche spannend und zum anderen wollte ich erfahren, wie es ist, in einem innovativen Startup zu arbeiten. Darauf musste ich gar nicht lange warten, denn von der Kontaktaufnahme bis zu meinem ersten Tag bei OLF, ging alles sehr schnell und unkompliziert. Zum Glück fand ich auch direkt eine Wohnung in der Altstadt, von wo aus ich fußläufig das Büro am Jungfernstieg erreichen konnte. Das Büro liegt im 7ten Stock mit einem atemberaubenden Ausblick über die Hansestadt und die Elbphilharmonie. Mein Arbeitsplatz war genauso, wie ich es mir gewünscht habe: viel Licht, ausreichend Kaffee und typische Startup Atmosphäre in einem Co-Working-Space – auch der Kicker und ein Aquarium im Büro haben nicht gefehlt. Meine Kollegen haben mich nach einem kurzen Kennenlernen direkt in die Arbeitsprozesse einbezogen, worüber ich mich sehr freute, da sie von Anfang an sehr offen und liebenswert waren. Ich hätte mir also keinen besseren Start wünschen können.

Doch das währte nicht allzu lange, da sich zum Ende der ersten Praktikumswoche die Corona-Situation zuspitze. Aus Sicherheitsgründen und aufgrund der Kontaktbeschränkungen haben auch wir entschieden im Homeoffice zu arbeiten und ich musste schnell einsehen, dass mein Praktikum um einiges anders verlaufen wird als geplant…

Digital aufgestellt, war Homeoffice zum Glück nichts Neues für OLF, sodass wir direkt und ohne weitere Maßnahmen die Möglichkeit hatten, von zu Hause zu arbeiten. Dies war von großem Vorteil für mich, da sich ein geplantes Wochenende in Amsterdam zwangsläufig um zwei Wochen verlängerte (Flüge und Züge wurden gestrichen) und ich somit nicht nur von zu Hause, sondern von einem ungewohnten Ort arbeiten musste. So lernte ich ganz schnell, wie hilfreich es ist „remote“, sprich von überall und flexibel arbeiten zu können.

Dennoch stellte die Homeoffice-Situation auch mich vor Herausforderungen. An der ein oder anderen Stelle dauerte die Einarbeitung etwas länger als gewöhnlich und mit den neuen Tools musste ich mich erstmal zurechtfinden. An dieser Stelle habe ich gemerkt, dass die Kommunikation noch wichtiger war als sonst. Regelmäßige Absprachen mit den Kollegen sind entscheidend, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Durch den morgendlichen Team-Call über Slack oder Microsoft Teams, konnten wir nicht nur den Tag strukturieren und Organisatorisches klären, sondern sprachen auch über unsere persönlichen Erfahrungen im Homeoffice, das hat mir sehr geholfen. Auch die üblichen Witze beim Mittgasessen kamen bei uns nicht zu kurz – Gifs (kurze, animierte Videos) haben die Stimmung aufgelockert. Ich konnte Präsentationen per Video-Call halten und das Arbeiten am selben Dokument war bei uns durch Microsoft SharePoint problemlos möglich.

An den Tagen, an denen es mir schwerer fiel, mich im Homeoffice auf meine Arbeit zu konzentrieren, habe ich versucht die Umgebung zu wechseln. Da hat es mir geholfen, manchmal im Garten oder auf dem Balkon den Familientrubel im Haus zu meiden. Was mir ebenfalls geholfen hat, war die richtige Vorbereitung auf den Arbeitstag unabhängig vom Arbeitsort.

Deshalb habe ich schon vor der Arbeit gefrühstückt und nicht nebenbei, mir eine To-Do Liste erstellt und möglichst keine Aufgaben versucht parallel zu erledigen – auch wenn man selbst von sich denkt ein Multitasking- Talent zu sein. Das heißt auch wenn es schnell geht, kurz die Spülmaschine auszuräumen oder die Wäsche aufzuhängen, ist es ratsam es auf die Pause zu verlegen. Als ich diese Tipps für mich umgesetzt habe, fiel es mir deutlich leichter meine Arbeitstage auch im Homeoffice besser zu organisieren.

Obwohl ich zu einer schwierigen Zeit ein Praktikum gemacht habe, bin ich sehr froh, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, ein innovatives Unternehmen in einer für mich neuen Branche kennenzulernen. Dem OnlineFuels Team bin ich sehr dankbar, dass ich mein Praktikum trotz der Corona Krise fortsetzen konnte.  Obwohl unser persönlicher Kontakt leider sehr eingeschränkt war, habe ich das Team als sehr professionell und hilfsbereit kennengelernt.

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